Bimodale Versorgung Cochlear: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Hör-Wiki
AnitaE (Diskussion | Beiträge)
AnitaE (Diskussion | Beiträge)
Zeile 51: Zeile 51:


===== Rogersystem =====
===== Rogersystem =====
Es geht um einen Roger X, der an einen Minimic angeschlossen ist. Bei einem kompatiblen bimodalen Hörgerät geht die Signalübertragung jeweils über das Minimic und die Latenzen werden nicht zusätzlich beeinflusst. Bei einem nicht kompatiblen Hörgerät für die Cochlear Soundprozessoren kann es sein, dass das Hörgerät direkt mit dem Rogersystem gekoppelt ist, während der Soundprozessor das Signal über den Minimic erhält. Hier würden zusätzliche Laufzeitunterschiede auftreten. ''<u>'''Ob sie als störend empfunden werden, ist abhängig von der Verarbeitung im Gehirn, welche sich individuell unterscheiden. Das widerspricht sich mit den eindeutigen Studien, wie bei AB aufgeführt.'''</u>''
Es geht um einen Roger X, der an einen Minimic angeschlossen ist. Bei einem kompatiblen bimodalen Hörgerät geht die Signalübertragung jeweils über das Minimic und die Latenzen werden nicht zusätzlich beeinflusst. Bei einem nicht kompatiblen Hörgerät für die Cochlear Soundprozessoren kann es sein, dass das Hörgerät direkt mit dem Rogersystem gekoppelt ist, während der Soundprozessor das Signal über den Minimic erhält. Hier würden zusätzliche Laufzeitunterschiede auftreten. ''<u>'''Ob sie als störend empfunden werden, ist abhängig von der Verarbeitung im Gehirn, welche sich individuell unterscheiden. Anm. Anita: Das widerspricht sich mit den klinischen Studien, wie bei AB aufgeführt.'''</u>''


Roger auf MM2+ auf Soundprozessor: Das MiniMic 2+ bringt hier in etwa 30ms Delay rein, ''was nicht hörbar sein wird.'' Dazu kommt dann der Unterschied im Delay von HG und CI. Der ist bei unseren System zum Glück sehr klein, wodurch kein Problem zu erwarten ist -> das sind sehr pauschale Aussagen ohne Nachweise.
Roger auf MM2+ auf Soundprozessor: Das MiniMic 2+ bringt hier in etwa 30ms Delay rein, ''was nicht hörbar sein wird.'' Dazu kommt dann der Unterschied im Delay von HG und CI. Der ist bei unseren System zum Glück sehr klein, wodurch kein Problem zu erwarten ist -> das sind sehr pauschale Aussagen ohne Nachweise.

Version vom 10. Februar 2026, 21:28 Uhr

einleitende Worte

Funktionalität

Kompatibilität

N7, N8, Kanso 2

es gibt Android und Iphone kompatible Geräte, siehe Webseite: https://www.cochlear.com/global/de/compatibility/compatible-resound-hearing-aids

Funktionen Soundprozessor

Leistung Hörgerät / Zielgruppe

Technische Besonderheiten

Synchronisation

Über die Anpassungssoftware müssen der Sprachprozessor und das kompatible Hörgerät miteinander gekoppelt werden. Dies wird durch die Klinik oder den Akustiker vorgenommen. Nach diesem Schritt erkennt das Handy in den Hörhilfen beide Geräte.

Wenn diese nicht gekoppelt sind, dann tauchen diese beiden Geräte separat in der Liste aller Bluetoothgeräte auf, und man kann nur ein Gerät auswählen.

Bei Iphone: bei vorherig gekoppelten bimodalen Geräten stehen die beiden Geräte in einer Zeile.

Bei ASHA stehen die beiden Geräte untereinander. Es besteht die Möglichkeit, beide Geräte anzumelden.

Die Hörgeräte haben bereits eine Headset Funktion und nutzen das integrierte Mikrofon zum Sprechen beim Telefonieren. Der Soundprozessor hat diese Funktion nicht.

Streaming

Wie erfolgt beidseitiges Streaming?

Apple: Mfi, Android: ASHA. Das Hörgerät muss kompatibel zum Soundprozessor sein.

Kanso 2 ist für ältere Bluetooth-Protokolle ausgelegt. Er ist nicht Auracastfähig.

Der Minimic streamt gleichzeitig sowohl auf Hörgerät als auch auf den Soundprozessor. Jedoch in Mono, nicht stereo.

Mit dem TV Streamer ist stereohören möglich.

Beim Streamen mit dem Smartphone Android und iOS funktioniert Stereo mit zwei Hörhilfen. Man kann auf Mono umschalten. Anm. Anita: mit iOS bezweifel ich, dass dies möglich ist, denn nur Android bietet die Möglichkeit, mit mehreren BT-Geräten zu streamen.

Aktueller Stand Auracast:

Auracast wurde das erste Mal 2024 auf einer Messe vorgestellt und ist ein neues Bluetooth Protokoll. Es werden die neuesten Geräte sukzessive mit Auracast ausgestattet. Ältere Geräte haben dieses Bluetooth-Protokoll (Bluetooth LE Audio) noch nicht integriert. In Nucleus 8 ist für Auracast vorbereitet, jedoch ist es noch nicht aktiviert. Es erfordert ein Softwareupdate, das aufgespielt wird, sobald die Zertifizierung (steht noch aus) vorliegt.

Bei einigen GN Hörgeräten ist das Bluetooth Protokoll für Auracast bereits aktiviert. Die Hörgeräteakustiker deines Vertrauens können hierzu Auskunft geben.

Bluetooth ist traditionell eine Verbindung zwischen zwei Geräten. Damit können sie ihr Telefon oder ein anderes Gerät mit dem Lautsprecher verbinden. Mit Auracast gibt es zukünftig einen Sender, der Signale an jedes Gerät sendet, das zuhören möchte. Man muss nicht mehr koppeln oder eine Nummer eingeben. Statt dessen wird mit dem Handy aus einer Liste aller verfügbaren Quellen eine gewünschte Quelle ausgewählt um diese dann zu hören. Man kann auch zu einer anderen Quelle wechseln oder auch wieder abschalten. Jedes dieser Signale hat eine eigene Identität. Ein Empfangsgerät kann sich also mit mehreren Streamern gleichzeitig verbinden. Die verschiedenen Audiostreams können parallel laufen. Oder sie haben einen Benachrichtigungskanal, der Sie informiert, wenn SIe etwas wissen müssen, ansonsten aber stumm bleibt, während Sie etwas anderes hören. Hierbei handelt es sich um ein multiples Streamingerlebnis.

Laufzeitunterscheide / Latenz

Zwischen Soundprozessor und Hörgerät wird die Latenz angepasst.

Durch Auracast kommt keine zusätzliche Latenz hinzu. Es erfordert keine zusätzliche Anpassung von Laufzeitunterschieden.

Rogersystem

Es geht um einen Roger X, der an einen Minimic angeschlossen ist. Bei einem kompatiblen bimodalen Hörgerät geht die Signalübertragung jeweils über das Minimic und die Latenzen werden nicht zusätzlich beeinflusst. Bei einem nicht kompatiblen Hörgerät für die Cochlear Soundprozessoren kann es sein, dass das Hörgerät direkt mit dem Rogersystem gekoppelt ist, während der Soundprozessor das Signal über den Minimic erhält. Hier würden zusätzliche Laufzeitunterschiede auftreten. Ob sie als störend empfunden werden, ist abhängig von der Verarbeitung im Gehirn, welche sich individuell unterscheiden. Anm. Anita: Das widerspricht sich mit den klinischen Studien, wie bei AB aufgeführt.

Roger auf MM2+ auf Soundprozessor: Das MiniMic 2+ bringt hier in etwa 30ms Delay rein, was nicht hörbar sein wird. Dazu kommt dann der Unterschied im Delay von HG und CI. Der ist bei unseren System zum Glück sehr klein, wodurch kein Problem zu erwarten ist -> das sind sehr pauschale Aussagen ohne Nachweise.

Wie die Latenz von der Rogeranlage direkt zum Hörgerät ist, müsste man den Hörgeräte-Hersteller fragen. Sie ist wahrscheinlich abhängig von Model/Typ/Hersteller.

Generell kann man davon ausgehen, dass ein Delay ab 50ms als Echo wahrgenommen wird. Da liegen wir trotz MiniMic-Latenz auf jeden Fall drunter. Grundsätzlich ist es einfacher wenn die Geräte beide an das gleiche gekoppelt sind: HG + CI direkt vom MiniMic gespeist hat weniger Latenz und das Ganze ist weniger kompliziert, als der oben beschriebene Fall.

Bedienung und Einstellmöglichkeiten

Wenn man am Handy selber, am Zubehör das Mikrofon oder TV die Lautstärke einstellt, dann ändert sich die Lautstärke gleichzeitig an beiden Geräten.

Über die bimodale App (NAMEN?) kann die Lautstärke für jedes Gerät individuell eingestellt werden.

Anpassung

Erfahrungen aus der Praxis

Anm.: Tipps und Tricks von Anwendern, sofern bekannt. Jedoch bitte keine Vor- und Nachteile nennen.

https://www.cochlear.com/global/de/compatibility/compatible-resound-hearing-aids

Einzelnachweise