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Grundsätzlich kann jedes Cochlea-Implantat mit jedem beliebigen Hörgerät auf der anderen Seite kombiniert werden. Die Geräte arbeiten dann unabhängig voneinander und müssen separat bedient werden. Für die technische Ankopplung, z.B. zum Telefonieren ist unter Umständen spezifisches Zubehör für das CI und das Hörgerät erforderlich.  Eine Anpassung der Grundlautstärke und möglicherweise auch der Laufzeitunterschiede (Latenz) sollte durch einen Akustiker oder Audiologen gemacht werden.
Grundsätzlich kann jedes Cochlea-Implantat mit jedem beliebigen Hörgerät auf der anderen Seite kombiniert werden. Die Geräte arbeiten dann unabhängig voneinander und müssen separat bedient werden. Für die technische Ankopplung, z.B. zum Telefonieren ist unter Umständen spezifisches Zubehör für das CI und das Hörgerät erforderlich.  Eine Anpassung der Grundlautstärke und möglicherweise auch der Laufzeitunterschiede (Latenz) sollte durch einen Akustiker oder Audiologen gemacht werden.
===Anpassung===
Da ein Hörgeräteakustiker oftmals nur das Hörgerät und die CI-Kliniken in der Regel nur den Soundprozessor einstellen, ist der Austausch für eine gute Einstellung teilweise erschwert. Daher ist es ratsam, einen qualifizierten Akustiker aufzusuchen, der berechtigt ist, sowohl Hörgeräte als auch Cochlea Implantate einzustellen. Voraussetzung dafür ist eine vertraglivche Vereinbarung zwischen der Klinik und dem Akustiker, und dass das Akustikerfachgeschäft ein Vertragspartner des jeweiligen CI-Herstellers ist.
Diese Akustikerfachgeschäfte haben die jeweilige Software für Soundprozessor und Hörgerät und können für beide Hörsysteme die Einstellungen vornehmen, diese aufeinander abstimmen, sowie gleichzeitig oder für die jeweilige Seite Messungen durchführen. Das erleichtert die Prozedur für den Abgleich zwischen Hörgerät und Cochlea Implantat.


== Weblinks ==
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Version vom 3. Juni 2026, 19:46 Uhr

Bimodale Versorgung

Unter einer bimodalen Versorgung versteht man die Versorgung mit einem Cochlea-Implantat (CI) auf dem einen Ohr und mit einem Hörgerät auf dem anderen Ohr. Unser Gehirn ist in der Lage, die beiden unterschiedlichen Signale von Hörgerät und Cochlea-Implantat zu verarbeiten und diese miteinander zu verknüpfen. Das erhöht die Sprachverständlichkeit und verbessert das Richtungshören.

Für eine technisch aufeinander abgestimmte Hörlösung wie z.B. eine gemeinsame Ansteuerung beider Hörsysteme, sowie ein gleichzeitiges Streamen über dasselbe Bluetooth®-Protokoll, bedarf es einer kompatiben technischen Lösung von Hörgerät und Cochlea-Implantat.

Kompatibilität

Es gibt bimodale Hörsysteme, die aus einem Hause kommen. Dabei können das CI und das Hörgerät gemeinsam über eine App oder ein Zubehör-Gerät angesteuert werden, z.B. beim Streamen. Das vereinfacht die Ankopplungsmöglichkeiten wie z.B. für Telefonate oder eine Videokonferenz.

Alle Implantathersteller bieten hauseigene Lösungen an, die technisch aufeinander abgestimmt sind. Details dazu stehen in den folgenden Artikeln:

Smarte bimodale Versorgung
CI-Hersteller Kompatible Hörgerätemarke Artikel im Hör-Wiki
Advanced Bionics Phonak Bimodale Versorgung Advanced Bionics
Cochlear ReSound Bimodale Versorgung Cochlear
MED-EL Starkey Bimodale Versorgung MED-EL
Oticon Medical Oticon Bimodale Versorgung Oticon

Grundsätzlich kann jedes Cochlea-Implantat mit jedem beliebigen Hörgerät auf der anderen Seite kombiniert werden. Die Geräte arbeiten dann unabhängig voneinander und müssen separat bedient werden. Für die technische Ankopplung, z.B. zum Telefonieren ist unter Umständen spezifisches Zubehör für das CI und das Hörgerät erforderlich. Eine Anpassung der Grundlautstärke und möglicherweise auch der Laufzeitunterschiede (Latenz) sollte durch einen Akustiker oder Audiologen gemacht werden.

Anpassung

Da ein Hörgeräteakustiker oftmals nur das Hörgerät und die CI-Kliniken in der Regel nur den Soundprozessor einstellen, ist der Austausch für eine gute Einstellung teilweise erschwert. Daher ist es ratsam, einen qualifizierten Akustiker aufzusuchen, der berechtigt ist, sowohl Hörgeräte als auch Cochlea Implantate einzustellen. Voraussetzung dafür ist eine vertraglivche Vereinbarung zwischen der Klinik und dem Akustiker, und dass das Akustikerfachgeschäft ein Vertragspartner des jeweiligen CI-Herstellers ist.

Diese Akustikerfachgeschäfte haben die jeweilige Software für Soundprozessor und Hörgerät und können für beide Hörsysteme die Einstellungen vornehmen, diese aufeinander abstimmen, sowie gleichzeitig oder für die jeweilige Seite Messungen durchführen. Das erleichtert die Prozedur für den Abgleich zwischen Hörgerät und Cochlea Implantat.