Smartphone als Geräuschmelder: Unterschied zwischen den Versionen

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== Anwendererfahrungen ==
== Anwendererfahrungen ==
Man sollte sich nicht auf die sichere Funktion der Geräuscherkennung verlassen, sondern sie lediglich als Unterstützung nutzen, da Umgebungsgeräusche und andere (akustische) Einflüsse diese beeinträchtigen können.
Man sollte sich nicht auf die sichere Funktion der Geräuscherkennung verlassen, sondern sie lediglich als Unterstützung nutzen, da Umgebungsgeräusche und andere (akustische) Einflüsse diese beeinträchtigen können.
Die aktivierte Geräuscherkennung benötigt mehr Strom, so dass das Smartphone häufiger geladen werden muss.
 
Die aktivierte Geräuscherkennung benötigt viel Energie, so dass das Smartphone häufiger geladen werden muss.


== Weblinks ==
== Weblinks ==

Version vom 6. November 2024, 08:22 Uhr

Moderne Smartphones verfügen über hilfreiche Anwendungen bzw. Bedienhilfen, die auch für Hörbehinderte von Nutzen sind. Dazu gehört auch die Geräuscherkennung, so dass ein Smartphone als Geräuschmelder genutzt werden kann.

Funktionsweise

Auf einem Handydisplay dargestellter Kasten mit der Meldung: Dringlich, Laufendes Wasser. Es wurde ein Geräusch erkannt, das wie laufendes Wasser klingt.

Das Smartphone kann bestimmte Geräusche erkennen und sogar auf die Erkennung weiterer Geräusche trainiert werden. Es ermöglicht ein Signalisieren und Warnen, auch dann, wenn man seine Hörhilfe nicht. Dies erfolgt in Form von Displaymeldungen oder haptischen Meldungen (Beispiel: Smartphone vibriert in der Hosentasche). Darüber hinaus kann die Signalisierung auch auf eine geeignete Smartwatch[1] weitergereicht werden, was die Signalisierung auch leicht erkennbar macht (Vibrieren am Handgelenk).

Anwendungsbeispiele für die Geräuscherkennung

Das Smartphone kann zum Beispiel folgende Geräusche erkennen:

  • Fließendes Wasser
  • Wasserkocher
  • Türklingel
  • Schreie
  • Tiere
  • Feuer (Rauchmelder)
  • ...

Zusätzlich zu den vordefinierten Geräuschen ermöglicht die Trainingsfunktion das Anlernen eigener Geräusche, die das Smartphone erkennen soll. Dies eignet sich besonders für den individuellen, eigenen Türklingelton und andere individuelle Geräuschquellen.

Geräuscherkennung mit dem Apple iPhone®

Voraussetzung: Apple iPhone® mit Betriebssystem ab iOS 14[2].

Vordefinierte Geräuschkategorien (ab iOS 14)

Alarme: Feuer, Sirene, Rauch

Tiere: Katze, Hund

Haushalt: Haushaltsgeräte, Autohupe, Türklingel, Türklopfen, Splitterndes Glas (Einbruchsmelder), Wasserkessel, Laufendes Wasser

Menschen: Weinendes Baby, Husten, Geschrei

Die Konfiguration wird an dieser Stelle beschrieben: [3]

Geräuscherkennung mit eigenen Geräuschen (ab iOS 16)

Die Trainingsfunktion funktioniert gut bei minimierten Hintergrundgeräuschen. In geschlossenen Räumen wird dies gut machbar, im öffentlichen Raum jedoch etwas schwerer sein.

Trainingsbeispiele:
a) in geschlossenen Räumen:
Individuelle Türklingel, Individueller Wecker

b) im öffentlichen Raum:
Durchsagenaufruf (Gong) im Öffentlichen Personenverkehr, Bahnhofdurchsagen, Kaufhäuser, sich nähernde Straßenbahn, Dampflokomotive, Rückwärtspiepser bei LKWs, Müllfahrzeuge

Die Konfiguration wird an dieser Stelle beschrieben: [4]

Geräuscherkennung weiterleiten an die AppleWatch™

Wird die Geräuscherkennung an die getragene AppleWatch weitergereicht, erscheinen auch dort entsprechende Meldungen:

Geräuschbenachrichtigungen mit Android™-Smartphones

Voraussetzung: Smartphone mit Betriebssystem Android ab Version 12.

Bei Verwendung des Smartphone-Betriebssystem Android™[5] kommt es auf die jeweilige Hardware an. Die folgende Beschreibung dieser Funktion bezieht sich auf ein Smartphone "Google Pixel" und kann bei Smartphones anderer Hersteller abweichend sein.

Die Konfiguration der Geräuscherkennung wird im Menü Einstellungen vorgenommen. Es erscheint die Seite Bedienungshilfen. Darin befindet sich die Funktion Geräuschbenachrichtigungen. Die Konfiguration wird in detaillierter Form an dieser Stelle beschrieben: [6]

Die Anleitung für das Google Pixel ist an dieser Stelle beschrieben:[7]

Wenn die Applikation "Automatische Transkription" nicht vorhanden ist, kann man sie aus dem Google Play Store installieren. [8]

Bei einer kompatiblen Smartwatch ist auch hier eine Weiterleitung der Benachrichtigung möglich.

Anwendererfahrungen

Man sollte sich nicht auf die sichere Funktion der Geräuscherkennung verlassen, sondern sie lediglich als Unterstützung nutzen, da Umgebungsgeräusche und andere (akustische) Einflüsse diese beeinträchtigen können.

Die aktivierte Geräuscherkennung benötigt viel Energie, so dass das Smartphone häufiger geladen werden muss.

Weblinks

Einzelnachweise