Diskussion:MRT-Untersuchungen

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MRT Indikationen ist noch geplant aus dem Arbeitskreis DCIG. --AnitaE (Diskussion) 19:32, 29. Dez. 2023 (CET)

Beim Abschnitt "Artefakte" würde ich noch den chirurgischen Eingriff durch einen kleinen ergänzen: "Falls ein Artefakt in der zu untersuchenden Region zu erwarten ist, besteht die Möglichkeit, vor der MRT-Untersuchung den Magneten durch einen kleinen chirurgischen Eingriff zu entfernen". (Diskussion) 12:05, 20. April 2024 (CET)

SabineS (Diskussion) 20:53, 18. Aug. 2024 (UTC): Punkt zu den Artefakten wurde umgesetzt.

es gibt folgenden Weblink für einen beispielhaften Implantatausweis: https://www.advancedbionics.com/de/de/campaign/ABidCard.html#MRT, für andere Hersteller kann kein Beispiel gefunden werden. Ein privates Foto empfehle ich nicht, da 1. bei AdvancedBionics nicht mal die bedingte MRT Sicherheit draufsteht und 2. persönliche Daten damit preisgegeben werden.

SabineS (Diskussion) 20:31, 6. Mär. 2025 (UTC) Habe folgenden Link zu einer Studie zu Zwischenfällen bei MRT-Untersuchungen gefunden, evtl. sollten wir den noch hinzufügen? https://hno.medel.de/medel/study/studie-zwischenfaelle-bei-mrt-untersuchungen-mit-cochlea-implantaten/

Möglicherweise fehlende Inhalte laut Sascha

SabineS (Diskussion) 14:52, 19. Mär. 2025 (UTC) Sascha hat mir folgenden Input geschickt: "Was bislang im Artikel steht, geht ein bisschen an der Realität vobei. Hierin geht es mehr um neuere Implantate die bei der Untersuchung keinerlei Probleme bereitet haben. Bei älteren Modellen sieht es hingegen völlig anders aus. Insbesondere ein Bereich/Unterartikel ‚Praxisnahe Empfehlungen‘ müsste hinzu" Input dazu:

Technische Herausforderungen: MRT und Cochlea-Implantate Cochlea-Implantate enthalten Magnete, die durch das starke Magnetfeld eines MRT-Geräts erheblichen Kräften ausgesetzt werden können. Während moderne CIs teilweise für höhere Feldstärken zertifiziert sind, gelten für ältere Modelle oft strikte Einschränkungen. Magnetfeldstärken und Kompatibilität Die gängigen MRT-Geräte arbeiten mit Feldstärken von 1,5 Tesla (T) oder 3 T. Neuere Hochfeldsysteme erreichen sogar 7 T, während niedrigere Feldstärken unter 1 T zunehmend selten sind. Die Hersteller von Cochlea-Implantaten geben für jedes Modell spezifische Einschränkungen vor: • Moderne CI-Modelle wie das Synchrony 2 (MedEL, 2021) sind für 3 T zugelassen. • Ältere Modelle wie das Concerto (MedEL, 2012) dürfen nur in einem statischen Magnetfeld von maximal 0,2 T untersucht werden. Die Herausforderung: MRT-Geräte mit 0,2 T sind kaum noch verfügbar. Dies stellt CI-Träger vor große Probleme bei der Suche nach einer geeigneten Radiologie. ⸻ 2. Die Suche nach einer geeigneten Radiologie Für CI-Träger kann die Suche nach einer passenden Einrichtung äußerst frustrierend sein. Viele Radiologien verfügen nicht über spezifische Informationen zur CI-Kompatibilität (bspw Infos auf der eigenen Webseite zu verwendeten Tesla Zahlen) oder sind nicht auf Untersuchungen mit niedrigeren Tesla-Werten ausgelegt. Erfahrungen aus der Praxis Bei der telefonischen Nachfrage in verschiedenen Radiologien zeigt sich ein wiederkehrendes Muster: • Viele Praxen wissen nicht, welche Tesla-Stärke ihre Untersuchungsgeräte haben. • Oftmals heißt es pauschal: „Mit Cochlea-Implantaten führen wir keine MRTs durch.“ • Nur wenige Einrichtungen bieten individuelle Beratung oder Sicherheitsmaßnahmen an. Ein hilfreicher Tipp: Der Terminservice der Krankenkasse kann bei der Vermittlung geeigneter Radiologien unterstützen. Doch auch hier ist es essenziell, auf die exakte Tesla-Zahl und die individuellen Herstellerangaben hinzuweisen.

3. Sicherheitsvorkehrungen für eine MRT-Untersuchung mit CI Selbst wenn eine geeignete Radiologie gefunden ist, können während der Untersuchung starke Zugkräfte auf den Magneten des Implantats wirken. Dies kann zu Schmerzen führen und unter Umständen das Implantat beschädigen. Erfahrungen aus der Praxis: Ein Fallbeispiel (Bericht von Sascha) Ein CI-Träger schildert seine MRT-Erfahrung: • Beim Betreten des MRT-Raums und reingahren ins MRT verspürte er starke Schmerzen, da sein älteres CI durch die Magnetkräfte angezogen wurde. Am neueren Modell hingegen war nichts zu spüren. • Erst durch eine Kombination aus Antimagnet-Abdeckung, einem strammen Druckverband und der Einnahme von Schmerzmitteln wurde eine erträgliche Untersuchung möglich. • Während der eigentlichen Bildaufnahme ließ der Schmerz nach bzw war kaum noch spürbar – eine Erkenntnis, die für viele Betroffene relevant sein könnte. (Hinweis: man muss mit Schmerzen rechnen, gänzlich ohne geht’s nicht!) Empfohlene Maßnahmen zur Schmerzreduktion Druckverband: Ein fester Verband kann die Bewegung des CI-Magneten einschränken. Antimagnetische Abdeckung: Einige Hersteller bieten spezielle Schutzvorrichtungen für MRT-Untersuchungen an. Schmerzmittel: Die Einnahme von 4x Paracetamol eine halbe Stunde vor der Untersuchung kann helfen, den Schmerz zu lindern. Individuelle Beratung: Eine Absprache mit einer Sicherheitsexpertin oder einem spezialisierten Radiologen ist essenziell. Manche begleiten auch die Untersuchung vor Ort. Dennoch gilt: Sollte es zu unerträglichen Schmerzen kommen, muss die Untersuchung sofort abgebrochen werden. (bearbeitet)

4. Problematische Herstellerinformationen und fehlende Aufklärung Eine weitere Hürde für CI-Träger sind unübersichtliche Herstellerangaben. Obwohl alle Hersteller Kompatibilitätslisten für ihre Implantate bereitstellen, sind diese oft schwer verständlich oder nicht direkt bei Radiologien verfügbar. Empfohlene Vorgehensweise für CI-Träger • Sicherheitsdokumente anfordern: Der Hersteller des eigenen CI (z. B. MedEL, Cochlear oder Advanced Bionics) kann eine detaillierte Liste mit MRT-Vorgaben bereitstellen. • Vorab mit der Radiologie klären: Bereits bei der Terminvereinbarung sollten die Dokumente an die Radiologie übermittelt werden. • Erfahrungen in Selbsthilfegruppen teilen: Plattformen wie der BayCIV oder CIV NRW haben Listen mit MRT-tauglichen Praxen für CI-Träger.

Sowas finde ich im veröffentlichten Text weniger.