Diskussion:Bimodale Versorgung: Unterschied zwischen den Versionen
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Das erhöht die Sprachverständlichkeit und verbessert das Richtungshören. | Das erhöht die Sprachverständlichkeit und verbessert das Richtungshören. | ||
Zudem bietet die bimodale Versorgung beim Telefonieren mit dem Smartphone die Möglichkeit, auf beide Hörsysteme direkt akustisch zu Streamen, womit eine verbesserte Sprachverständlichkeit und weniger Höranstrengung erreicht wird <ref name="Studie zu Telefonieren bimodal"/>. | |||
Für eine technisch aufeinander abgestimmte Hörlösung wie z.B. eine gemeinsame Ansteuerung beider Hörsysteme, sowie ein gleichzeitiges | Für eine technisch aufeinander abgestimmte Hörlösung wie z.B. eine gemeinsame Ansteuerung beider Hörsysteme, sowie ein gleichzeitiges | ||
Streamen über dasselbe Bluetooth Protokoll, bedarf es einer | Streamen über dasselbe [[Bluetooth]]®-Protokoll, bedarf es einer | ||
kompatiben technischen Lösung von Hörgerät und Cochlea Implantat. | kompatiben technischen Lösung von Hörgerät und Cochlea-Implantat. | ||
=== Kompatibilität === | === Kompatibilität === | ||
Es gibt bimodale Hörsysteme, die aus einem Hause kommen. Dabei können das CI und das Hörgerät gemeinsam über eine App oder ein Zubehör-Gerät angesteuert werden, z.B. beim Streamen. Das vereinfacht die Ankopplungsmöglichkeiten wie z.B. für Telefonate oder eine Videokonferenz. | Es gibt bimodale Hörsysteme, die aus einem Hause kommen. Dabei können das CI und das Hörgerät gemeinsam über eine App oder ein Zubehör-Gerät angesteuert werden, z.B. beim Streamen. Das vereinfacht die Ankopplungsmöglichkeiten wie z.B. für Telefonate oder eine Videokonferenz. | ||
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Grundsätzlich kann jedes Cochlea-Implantat mit jedem beliebigen Hörgerät auf der anderen Seite kombiniert werden. Die Geräte arbeiten dann unabhängig voneinander und müssen separat bedient werden. Für die technische Ankopplung, z.B. zum Telefonieren ist unter Umständen spezifisches Zubehör für das CI und das Hörgerät erforderlich. | Grundsätzlich kann jedes Cochlea-Implantat mit jedem beliebigen Hörgerät auf der anderen Seite kombiniert werden. Die Geräte arbeiten dann unabhängig voneinander und müssen mit dem jeweiligen Zubehör separat bedient werden. Somit bieten sie nicht den Vorteil der gleichzeitigen Ansteuerung beider Hörsysteme mit einem Zubehör bzw. einer App. Für die technische Ankopplung, z.B. zum Telefonieren ist unter Umständen spezifisches Zubehör für das CI und das Hörgerät erforderlich. Eine Anpassung der Grundlautstärke und möglicherweise auch der Laufzeitunterschiede (Latenz) sollte durch einen Akustiker oder Audiologen gemacht werden. | ||
===Anpassung=== | |||
Da ein Hörgeräteakustiker oftmals nur das Hörgerät und die CI-Kliniken in der Regel nur den Soundprozessor einstellen, ist der Austausch für eine gute Einstellung teilweise erschwert. Daher ist es ratsam, einen qualifizierten Akustiker aufzusuchen, der berechtigt ist, sowohl Hörgeräte als auch Cochlea Implantate einzustellen. Voraussetzung dafür ist eine vertragliche Vereinbarung zwischen der Klinik und dem Akustiker, und dass das Akustikerfachgeschäft ein Vertragspartner des jeweiligen CI-Herstellers ist. | |||
Diese Akustikerfachgeschäfte haben die jeweilige Software für Soundprozessor und Hörgerät und können für beide Hörsysteme die Einstellungen vornehmen, diese aufeinander abstimmen, sowie gleichzeitig oder für die jeweilige Seite Messungen durchführen. Das erleichtert die Prozedur für den Abgleich zwischen Hörgerät und Cochlea Implantat. | |||
Wichtig bei der Anpassung sind <ref name="Fachartikel Latenzunterschiede Normalhören und Hörsysteme"/><ref name="Fachbuch bimodale Versorgung"/>: | |||
* Lautheitsausgleich / Lautheitsskalierung | |||
* gutes Balancing zwischen beiden Seiten | |||
* eine möglichst natürliche Wahrnehmung beim Richtungshören | |||
===Laufzeitunterschiede (Latenz)=== | |||
Die Dauer der Signalaufnahme bis zu Weitergabe an den Hörnerv unterscheidet sich bei normalem Hören, beim CI und bei einem Hörgerät. Beim natürlichen Hören ist die [[Wie Hören funktioniert|Hörkette]], also der Weg der Schallwellen vom Außenohr bis zum Erreichen der Nervenbahnen im Vergleich zur CI-Versorgung länger und zudem abhängig von der Frequenz: Hohe Töne werden im vorderen Bereich der Hörschnecke (Cochlea) über die Haarzellen in elektrische Impulse gewandelt und zum Hörnerv geleitet, tiefe Töne müssen zuerst ans Ende der Cochlea vordringen und werden dort an den Hörnerv weitergeleitet. Das bedeutet, dass ein hoher Ton schneller im Gehirn verarbeitet wird, als ein tiefer und die Latenz abhängig von der Tonhöhe zwischen 2-8 ms liegt<ref name="Fachartikel Latenzunterschiede Normalhören und Hörsysteme"/>. | |||
Das Hören mit einem Hörgerät erfolgt auch akustisch über Schallwellen, jedoch wird die Hörkette im Vergleich zum natürlichen Hören länger: Die Schallwellen werden zuerst im Hörgerät aufgenommen, elektronisch verstärkt und anschließend wie bei Normalhörenden an das Innenohr weitergeleitet, wo sie nach Umwandlung von Druckwellen in elektrische Impulse über die Haarzellen an den Hörnerven weitergeleitet und im Gehirn verarbeitet werden. Dies führt zusätzlich zur Latenz des natürlichen Hörens zu einer weiteren Latenz von 2-10 ms (abhängig vom Hörgerätemodell und teilweise von der Frequenz)<ref name="Fachartikel Latenzunterschiede Normalhören und Hörsysteme"/>. | |||
Bei einem Cochlea-Implantat erfolgt die Signalumwandlung von Schallwellen in elektrische Impulse im Soundprozessor aufgrund von leistungsfähigen Prozessoren relativ schnell. Zudem umgeht das CI das Außen- und Mittelohr, wodurch die [[Wie Hören funktioniert|Hörkette]] kürzer ist. Das bedeutet, dass ein Audiosignal, das vom Soundprozessor aufgenommen und über das CI an den Hörnerv weitergeleitet wird, vom Gehirn schneller als Ton erkannt wird als beim Hören über die Luftleitung (natürlich oder mit Hörgerät). Die Latenz für die elektrische Stimulation mit CI liegt im Bereich von 0,5-12 ms <ref name="Fachartikel Latenzunterschiede Normalhören und Hörsysteme"/>. | |||
Je kleiner die Differenz der zeitlichen Verzögerung der beiden Hörsysteme ist, umso positiver wirkt sich dies auf das Sprachverständnis und das Richtungshören aus. Ein zeitlicher Versatz kann das Gehirn teilweise kompensieren. Mehr als 10 ms Laufzeitunterschied wird von der Mehrheit als störendes Echo wahrgenommen. | |||
Bei der bimodalen Versorgung mit kompatiblen Hörsystemen werden die Laufzeitunterschiede berücksichtigt und innerhalb eines begrenzten Rahmens aufeinander abgestimmt. | |||
Bei der Anwendung von nicht kompatiblen Hörgeräten und unterschiedlichem spezifischem Zubehör für die technische Ankopplung können die Laufzeitunterschiede so groß sein, dass sie störend sind und z.B. das Richtungshören beeinträchtigen<ref name="Fachartikel Latenz NLM" />. | |||
== Weblinks == | == Weblinks == | ||
* [https://www.advancedbionics.com/de/de/home/solutions/marvel-bimodal.html AB/Phonak] | * [https://www.advancedbionics.com/de/de/home/solutions/marvel-bimodal.html AB/Phonak] | ||
* [https://www.cochlear.com/global/de/compatibility/compatible-resound-hearing-aids Cochlear/ReSound] | * [https://www.cochlear.com/global/de/compatibility/compatible-resound-hearing-aids Cochlear/ReSound] | ||
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* [https://www.oticonmedical.com/de/solutions/cochlear-implants/bimodal Oticon Medical/Oticon] | * [https://www.oticonmedical.com/de/solutions/cochlear-implants/bimodal Oticon Medical/Oticon] | ||
== Einzelnachweise == | |||
<references> | |||
<ref name="Fachartikel Latenz NLM">{{Internetquelle| | |||
autor=Zirn et al., 2019| | |||
url=https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6484236/| | |||
titel=Reducing the Device Delay Mismatch Can Improve Sound Localization in Bimodal Cochlear Implant/Hearing-Aid Users| | |||
abruf=2026-06-03 | |||
}}</ref> | |||
<ref name="Fachartikel Latenzunterschiede Normalhören und Hörsysteme">{{Internetquelle| | |||
autor=Pieper et al.,2022| | |||
url=https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9218456/| | |||
titel=Considerations for Fitting Cochlear Implants Bimodally and to the Single-Sided Deaf| | |||
abruf=2026-06-03 | |||
}}</ref> | |||
<ref name="Fachbuch bimodale Versorgung">{{Literaturbeleg| | |||
autor=Kießling Jürgen et al.| | |||
titel=Versorgung mit Hörgeräten und Hörimplantaten|herausgeber=Thieme Verlag| | |||
seite=203| | |||
datum=2018| | |||
isbn=9783132402003| | |||
}} | |||
</ref> | |||
<ref name="Studie zu Telefonieren bimodal">{{Internetliteratur| | |||
autor=Zokoll M.A., Meis M., Wagener K.C., Grober S., Radeloff A., Hessel H.| | |||
url=https://journals.publisso.de/de/journals/zaud/volume5/zaud000029| | |||
titel=Vorteile des direkten akustischen Streamens beim Telefonieren bimodal versorgter Hörsystemnutzer| | |||
herausgeber=GMS Zeitschrift für Audiologie — Audiological Acoustic| | |||
jahr=2023| | |||
abruf=2026-06-03 | |||
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</references> | |||
Aktuelle Version vom 11. Juni 2026, 08:25 Uhr
Bimodale Versorgung
Unter einer bimodalen Versorgung versteht man die Versorgung mit einem Cochlea-Implantat (CI) auf dem einen Ohr und mit einem Hörgerät auf dem anderen Ohr. Unser Gehirn ist in der Lage, die beiden unterschiedlichen Signale von Hörgerät und Cochlea-Implantat zu verarbeiten und diese miteinander zu verknüpfen. Das erhöht die Sprachverständlichkeit und verbessert das Richtungshören. Zudem bietet die bimodale Versorgung beim Telefonieren mit dem Smartphone die Möglichkeit, auf beide Hörsysteme direkt akustisch zu Streamen, womit eine verbesserte Sprachverständlichkeit und weniger Höranstrengung erreicht wird [1].
Für eine technisch aufeinander abgestimmte Hörlösung wie z.B. eine gemeinsame Ansteuerung beider Hörsysteme, sowie ein gleichzeitiges Streamen über dasselbe Bluetooth®-Protokoll, bedarf es einer kompatiben technischen Lösung von Hörgerät und Cochlea-Implantat.
Kompatibilität
Es gibt bimodale Hörsysteme, die aus einem Hause kommen. Dabei können das CI und das Hörgerät gemeinsam über eine App oder ein Zubehör-Gerät angesteuert werden, z.B. beim Streamen. Das vereinfacht die Ankopplungsmöglichkeiten wie z.B. für Telefonate oder eine Videokonferenz.
Alle Implantathersteller bieten hauseigene Lösungen an, die technisch aufeinander abgestimmt sind. Details dazu stehen in den folgenden Artikeln:
| CI-Hersteller | Kompatible Hörgerätemarke | Artikel im Hör-Wiki |
|---|---|---|
| Advanced Bionics | Phonak | Bimodale Versorgung Advanced Bionics |
| Cochlear | ReSound | Bimodale Versorgung Cochlear |
| MED-EL | Starkey | Bimodale Versorgung MED-EL |
| Oticon Medical | Oticon | Bimodale Versorgung Oticon |
Grundsätzlich kann jedes Cochlea-Implantat mit jedem beliebigen Hörgerät auf der anderen Seite kombiniert werden. Die Geräte arbeiten dann unabhängig voneinander und müssen mit dem jeweiligen Zubehör separat bedient werden. Somit bieten sie nicht den Vorteil der gleichzeitigen Ansteuerung beider Hörsysteme mit einem Zubehör bzw. einer App. Für die technische Ankopplung, z.B. zum Telefonieren ist unter Umständen spezifisches Zubehör für das CI und das Hörgerät erforderlich. Eine Anpassung der Grundlautstärke und möglicherweise auch der Laufzeitunterschiede (Latenz) sollte durch einen Akustiker oder Audiologen gemacht werden.
Anpassung
Da ein Hörgeräteakustiker oftmals nur das Hörgerät und die CI-Kliniken in der Regel nur den Soundprozessor einstellen, ist der Austausch für eine gute Einstellung teilweise erschwert. Daher ist es ratsam, einen qualifizierten Akustiker aufzusuchen, der berechtigt ist, sowohl Hörgeräte als auch Cochlea Implantate einzustellen. Voraussetzung dafür ist eine vertragliche Vereinbarung zwischen der Klinik und dem Akustiker, und dass das Akustikerfachgeschäft ein Vertragspartner des jeweiligen CI-Herstellers ist.
Diese Akustikerfachgeschäfte haben die jeweilige Software für Soundprozessor und Hörgerät und können für beide Hörsysteme die Einstellungen vornehmen, diese aufeinander abstimmen, sowie gleichzeitig oder für die jeweilige Seite Messungen durchführen. Das erleichtert die Prozedur für den Abgleich zwischen Hörgerät und Cochlea Implantat.
Wichtig bei der Anpassung sind [2][3]:
- Lautheitsausgleich / Lautheitsskalierung
- gutes Balancing zwischen beiden Seiten
- eine möglichst natürliche Wahrnehmung beim Richtungshören
Laufzeitunterschiede (Latenz)
Die Dauer der Signalaufnahme bis zu Weitergabe an den Hörnerv unterscheidet sich bei normalem Hören, beim CI und bei einem Hörgerät. Beim natürlichen Hören ist die Hörkette, also der Weg der Schallwellen vom Außenohr bis zum Erreichen der Nervenbahnen im Vergleich zur CI-Versorgung länger und zudem abhängig von der Frequenz: Hohe Töne werden im vorderen Bereich der Hörschnecke (Cochlea) über die Haarzellen in elektrische Impulse gewandelt und zum Hörnerv geleitet, tiefe Töne müssen zuerst ans Ende der Cochlea vordringen und werden dort an den Hörnerv weitergeleitet. Das bedeutet, dass ein hoher Ton schneller im Gehirn verarbeitet wird, als ein tiefer und die Latenz abhängig von der Tonhöhe zwischen 2-8 ms liegt[2].
Das Hören mit einem Hörgerät erfolgt auch akustisch über Schallwellen, jedoch wird die Hörkette im Vergleich zum natürlichen Hören länger: Die Schallwellen werden zuerst im Hörgerät aufgenommen, elektronisch verstärkt und anschließend wie bei Normalhörenden an das Innenohr weitergeleitet, wo sie nach Umwandlung von Druckwellen in elektrische Impulse über die Haarzellen an den Hörnerven weitergeleitet und im Gehirn verarbeitet werden. Dies führt zusätzlich zur Latenz des natürlichen Hörens zu einer weiteren Latenz von 2-10 ms (abhängig vom Hörgerätemodell und teilweise von der Frequenz)[2].
Bei einem Cochlea-Implantat erfolgt die Signalumwandlung von Schallwellen in elektrische Impulse im Soundprozessor aufgrund von leistungsfähigen Prozessoren relativ schnell. Zudem umgeht das CI das Außen- und Mittelohr, wodurch die Hörkette kürzer ist. Das bedeutet, dass ein Audiosignal, das vom Soundprozessor aufgenommen und über das CI an den Hörnerv weitergeleitet wird, vom Gehirn schneller als Ton erkannt wird als beim Hören über die Luftleitung (natürlich oder mit Hörgerät). Die Latenz für die elektrische Stimulation mit CI liegt im Bereich von 0,5-12 ms [2].
Je kleiner die Differenz der zeitlichen Verzögerung der beiden Hörsysteme ist, umso positiver wirkt sich dies auf das Sprachverständnis und das Richtungshören aus. Ein zeitlicher Versatz kann das Gehirn teilweise kompensieren. Mehr als 10 ms Laufzeitunterschied wird von der Mehrheit als störendes Echo wahrgenommen.
Bei der bimodalen Versorgung mit kompatiblen Hörsystemen werden die Laufzeitunterschiede berücksichtigt und innerhalb eines begrenzten Rahmens aufeinander abgestimmt.
Bei der Anwendung von nicht kompatiblen Hörgeräten und unterschiedlichem spezifischem Zubehör für die technische Ankopplung können die Laufzeitunterschiede so groß sein, dass sie störend sind und z.B. das Richtungshören beeinträchtigen[4].
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Zokoll M.A., Meis M., Wagener K.C., Grober S., Radeloff A., Hessel H.: Vorteile des direkten akustischen Streamens beim Telefonieren bimodal versorgter Hörsystemnutzer; GMS Zeitschrift für Audiologie — Audiological Acoustic (Hrsg.), 2023; letzter Abruf: 2026-06-03
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 Pieper et al.,2022: Considerations for Fitting Cochlear Implants Bimodally and to the Single-Sided Deaf, letzter Abruf: 2026-06-03
- ↑ Kießling Jürgen et al.: Versorgung mit Hörgeräten und Hörimplantaten ( 2018); S. 203; Thieme Verlag 9783132402003
- ↑ Zirn et al., 2019: Reducing the Device Delay Mismatch Can Improve Sound Localization in Bimodal Cochlear Implant/Hearing-Aid Users, letzter Abruf: 2026-06-03